All-Inkl Erfahrungen: Mein ehrlicher Test nach Jahren der Nutzung
Ich hoste seit Jahren bei All-Inkl (Werbung: All-Inkl). Diese Seite, die du gerade liest, läuft dort. Mehrere Kundenprojekte ebenso. In all der Zeit hatte ich praktisch keine Ausfälle, der Support war immer erreichbar und kompetent, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach exzellent.
Diese Seite ist mein ehrlicher Erfahrungsbericht nach Jahren der Nutzung. Was kann All-Inkl, wo sind die Grenzen, für wen passt es und wann solltest du lieber einen anderen Hoster wählen.


Mein TL;DR nach Jahren bei All-Inkl
- Empfehlung: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im deutschen Webhosting-Markt für kleine bis mittlere Webseiten
- Stärken: Günstiger Preis, viele Domains und E-Mails inklusive, deutsche Server, schneller Support, eigene KAS-Verwaltung
- Schwächen: Klassisches Shared Hosting (Server geteilt), kein spezielles WordPress-Hosting, Performance bei Spitzenlast eingeschränkt
- Preis: Ab 4,95 € pro Monat im Privat-Tarif, mein Standard PrivatPlus liegt bei 7,95 €
- Wer wechseln sollte: Wer ernsthafte Online-Shops betreibt oder hochfrequentierte WordPress-Seiten hat, sollte zu Raidboxes (Werbung: Raidboxes)
Meine konkreten Erfahrungen aus dem Alltag
Performance
Für eine WordPress-Seite mit etwa 50-100 Besuchern am Tag ist die Performance bei All-Inkl problemlos. Ladezeiten unter 2 Sekunden, kein Lag bei der Admin-Bedienung. Bei einigen Kundenprojekten habe ich auch Seiten mit 500-1000 Besuchern täglich gehabt — auch das lief stabil. Erst bei stärkeren Spitzen oder wirklich großen WooCommerce-Shops merkst du, dass Shared Hosting an Grenzen kommt.
Verfügbarkeit
In all den Jahren bei All-Inkl hatte ich vielleicht zwei oder drei Ausfälle, jeweils unter 30 Minuten. Das ist im Branchenvergleich extrem gut. Andere Anbieter haben deutlich häufiger Probleme.
Support
Wenn ich mal anrufe (selten), bin ich innerhalb weniger Minuten dran. Deutscher Support, kompetent, freundlich. Bei E-Mail-Anfragen kommt die Antwort meistens innerhalb von 1-3 Stunden. Das ist Premium-Niveau bei einem Shared-Hoster.
KAS-Verwaltung
Das eigene Kundenadministrationssystem KAS sieht etwas altmodisch aus, ist aber funktional. Du findest alles, was du brauchst: Domains, E-Mail-Konten, Datenbanken, Subdomains, SSL-Zertifikate. Im Vergleich zu Plesk oder cPanel deutlich übersichtlicher.
WordPress-Setup
WordPress installiere ich mit zwei Klicks über den Software-Installer. Datenbank wird automatisch angelegt, FTP-Daten kommen per E-Mail. Schneller geht’s nicht.
Persönliche SEO-Beratung — 299 € Festpreis
Du willst nicht nur ein Tool wechseln, sondern wissen, wo du als nächstes ansetzen solltest? Eine Stunde mit mir persönlich, vorbereitet und konkret.
Welcher Tarif für welchen Use Case
All-Inkl bietet vier Haupttarife. Hier mein Überblick aus der Praxis:
Privat (4,95 €/Monat)
50 GB Speicher, 3 Domains, 100 E-Mail-Postfächer. Reicht für eine kleine Webseite oder einen Hobby-Blog. Wer mehr will, geht direkt zu PrivatPlus.
PrivatPlus (7,95 €/Monat)
200 GB Speicher, 5 Domains, 500 E-Mail-Postfächer. Mein Standard-Tarif für die meisten Kunden. Reicht für mehrere kleine bis mittlere Webseiten parallel. Beste Preis-Leistungs-Tarif im Sortiment.
Premium (14,95 €/Monat)
300 GB, 10 Domains, mehr Performance. Wenn du eine Webseite mit moderater bis hoher Last betreibst.
Business (24,95 €/Monat)
500 GB, 20 Domains, beste Performance im Shared-Hosting-Bereich. Für Agenturen, die mehrere Kundenprojekte parallel hosten.
Ich nutze selbst den PrivatPlus-Tarif für meine eigene Seite. Mehrere Kunden hosten ebenfalls auf dieser Größe. Zu All-Inkl (Werbung: All-Inkl)


Wo All-Inkl an Grenzen kommt
Shared Hosting bedeutet geteilte Ressourcen
Du teilst dir den Server mit anderen Kunden. Wenn nebenan ein Online-Shop am Black Friday Spitzenlast hat, kann sich das bei dir bemerkbar machen. In meiner Erfahrung selten ein Problem, aber theoretisch möglich.
Kein spezielles WordPress-Hosting
WordPress läuft super auf All-Inkl, aber du musst Updates und Plugin-Updates selbst einspielen. Caching musst du mit einem Plugin wie WP Rocket oder Autoptimize selbst konfigurieren. Wer das nicht selbst machen will, ist bei Raidboxes (Werbung: Raidboxes) besser aufgehoben.
Wenig Performance-Spielraum bei stark wachsenden Projekten
Wer eine Webseite hat, die plötzlich viral geht oder einen hochfrequentierten Shop betreibt, wird mit Shared Hosting an Limits kommen. Dann ist ein Wechsel zu Managed-Hosting oder einem eigenen Server nötig.
Weiterführende Ratgeber und Vergleiche
- WordPress-Hosting im großen Vergleich
- Raidboxes vs All-Inkl im Direktvergleich
- WordPress-Hosting günstig
- Managed WordPress-Hosting
- WordPress-Hosting für Online-Shops
- Webhosting Deutschland (DSGVO)
Themenverwandt: SEO-Tools, Leadgenerierung, On-Page-SEO.